Die Miba. Eine historische Analyse

Im Rahmen dieses Projektes wurde erstmals die Geschichte des Unternehmens in wirtschaftlicher Dimension nachgezeichnet. Es wurde die Entwicklung der Miba im Kontext des kurzen Aufschwunges Ende der 1920er-Jahre, den Folgen der Weltwirtschaftskrise (insbesondere für die österreichische Metallbranche) in den 1930er Jahren, der Kriegswirtschaft und Rüstungskonjunktur des „Dritten Reiches“, den schwierigen Bedingungen in den Nachkriegsjahren bis hin zum Fall des „Eisernen Vorhangs“ 1989 und den sich daraus ergebenden Chancen nachgezeichnet.

Dadurch entstand eine in die österreichische Wirtschafts- und Zeitgeschichte eingebettete Firmengeschichte zur Entwicklung der Miba von der 1927 gegründeten Schlosserei bis hin zum heutigen weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Gleitlager, Sinterformteile und Reibbeläge mit über 4000 Mitarbeitern.

Die Aufarbeitung erfolgte auf Basis umfangreicher Recherchen anhand von Primärquellen, v. a. aus dem Firmenarchiv der Miba sowie Archiven in Gmunden, Linz, Wien und Berlin. Diese wurden ergänzt mit Informationen aus Geschäftsberichten und Berichten von Mitarbeitern des Unternehmens sowie der Familie Mitterbauer, die das Unternehmen vor knapp einem Jahrhundert gründete und noch heute führt. Die Projektergebnisse wurden im August 2012 unter dem Titel „Wachstum in der Bewegung“ in deutscher und englischer Sprache publiziert.