Neu: „Epochenbrüche“

1917/18, 1945 und 1989/91 waren ohne Zweifel die wesentlichen Zäsuren des 20. Jahrhunderts. Das Ende des Ersten Weltkrieges und die russische Revolution, der Zusammenbruch von vier großen Imperien, die neue europäische Landkarte der Zwischenkriegsjahre, das Ende des Zweiten Weltkrieges, die Etablierung einer bipolaren Welt im anschließenden „Kalten Krieg“, die Teilung Europas und schließlich die Überwindung dieser Teilung 1989, der Zusammenbruch des sowjetischen Blocks und schließlich der Sowjetunion selbst. 17 Autoren zeichnen ein detailreiches, faszinierendes Bild dieser entscheidenden Jahre des Jahrhunderts und decken dabei neben den Brüchen in Politik, Wirtschaft, Militär, Gesellschaft und Wissenschaft auch jene Kontinuitäten auf, die bis heute wirken.

Infos zum Buch:

Stefan Karner – Gerhard Botz – Helmut Konrad (Hg.)

Epochenbrüche im 20. Jahrhundert. Beiträge.

Wien – Köln – Weimar 2017

Böhlau Verlag, ISBN 978-3-205-20504-3

277 S., € 35,00