Band 22

Johannes Giessauf – Walter M. Iber – Harald Knoll (Hg.)
Fußball, Macht und Diktatur. Streiflichter auf den Stand der historischen Forschung
Innsbruck – Wien – Bozen 2014
ISBN 978-3-7065-5259-2
404 S., € 39,90

Zum Buch:

Wie intensiv wurde der (Fußball-)Sport von historischen Regimen als propagandistische Bühne genutzt? Und umgekehrt: Aus welchen Gründen arrangierte sich der (Fußball-)Sport mit dem jeweiligen Herrschaftssystem?

Anhand verschiedener Fallbeispiele wird einerseits der Forschungsstand aufgezeigt, werden andererseits Mythen aufgegriffen, analysiert und dekonstruiert. Über Beispiele aus der Antike und dem Mittelalter hinaus reicht die Themenpalette vom „Dritten Reich“ bis in die Sojwetunion: von den Fußballmythen in Polen und der Ukraine bis ins franquistische Spanien. Zahlreiche Fußballklubs, darunter Rapid Wien, Spartak Moskau, Lazio Rom, Sturm Graz oder FC Barcelona, werden ins Blickfeld genommen.

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Rezensions- und Pressestimmen:

„Der vorliegende Sammelband [bietet] eine profunde und gut lesbare Einführung in das spannungsreiche Wechselverhältnis zwischen Fußball und Diktaturen sowie der Politik im Allgemeinen.“

sehepunkte 14 (2014), Nr. 10.

„Wenngleich mehrheitlich regional/lokal verortet, gehen die Beiträge konzeptionell deutlich über Fragestellungen der allein auf Österreich bezogenen Sportgeschichte und Sportpolitik hinaus. Der Band stellt damit ein gelungenes Beispiel zur Entwicklung einer europäischen Sportgeschichte, auch jenseits des Fußballsports, dar.“

Historische Zeitschrift, Bd. 305 (7.2017)