Das Institut

Das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung (BIK) verfolgt das Ziel, interdisziplinäre Forschungen zu Auswirkungen und Folgen von Kriegen und Konflikten im weitesten Sinne durchzuführen und zu fördern. Dazu zählen politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche, soziale, humanitäre und kulturelle Folgen.

Es wurde 1993 von Stefan Karner gegründet und steht seither unter seiner Leitung. Barbara Stelzl-Marx ist stv. Leiterin. Am Institut sind derzeit 11 Mitarbeiter tätig.

Das BIK ist ein Institut des Clusters Geschichte der Ludwig Boltzmann Gesellschaft. Weitere Unterstützer des Instituts sind u. a.: die Universität Graz, das Amt der Steiermärkischen Landesregierung, die Stadt Graz, das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres und die Europäische Union.

Neben der Forschung und Publikationstätigkeit, führt das Institut zahlreiche wissenschaftliche Veranstaltungen durch, konzipiert große Ausstellungen und bietet im Servicebereich Angehörigen die Möglichkeit, Nachforschungen zu Kriegsgefangenen, Vermissten und Zwangsarbeitern des Zweiten Weltkrieges durchzuführen.

Der Hauptsitz des Instituts befindet sich in Graz, in Wien und Raabs an der Thaya unterhält das Institut Zweigstellen. Die entsprechenden Kontaktinformationen finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den mannigfaltigen Tätigkeiten des Instituts seit 2005 können auch den 3-Jahresberichten (PDF) entnommen werden: