Ausstellung „15. JULI 27“

Zu den entscheidendsten Daten der Ersten Republik gehört der 15. Juli 1927: Der Tag, an dem in Wien Arbeiter protestierten und es zu Ausschreitungen kam. Der Tag, an dem der Justizpalast in Brand gesetzt wurde. Der Tag, an dem die Polizei schließlich eingriff und in die Menge schoss. Erst nach zwei Tagen herrschte wieder Ruhe in der Stadt. Die Bilanz: beinahe 90 Tote und Hunderte Schwerverletzte. Ein derart dramatisches Ereignis war in der Hauptstadt Österreichs noch nie zuvor geschehen. Man sprach damals von den „Schreckenstagen von Wien“.

Die Ausstellung trägt den Titel „15. JULI 27 – Ursachen – Ereignis – Folgen“ und ist seit 1. September 2017 im BM f. Inneres, Herrengasse 7, 1010 Wien zu sehen. Sie ist öffentlich zugänglich (Di-Fr, So von 10 bis 17 Uhr) und kann bis 3. Dezember 2017 besucht werden.

Impressionen zur Ausstellung können auch dem Pressevideo des BMI (über Facebook) entnommen werden.

Fotos von der Ausstellungseröffnung am 31. August 2017: