Jakob Hasslacher und die Hasslacher Unternehmensgruppe

Am Beispiel der Kärntner Unternehmerfamilie Hasslacher – und insbesondere des langjährigen Firmenchefs Jakob Hasslacher – wurden kriegs- und systembedingte Brüche, Kontinuitäten und Netzwerke in der österreichischen Holzindustrie herausgearbeitet: Vom Ende der Monarchie über die politischen Spannungen der Ersten Republik, das „Dritte Reich“ und den Zweiten Weltkrieg bis in die Nachkriegs- und Besatzungszeit. Thematisiert werden in diesem Kontext auch die Wechselwirkungen und Verflechtungen von Teilen der weitverzweigten Familie mit dem NS-System.

Der 1901 von Jakob Hasslacher gegründete Betrieb, ein Sägewerk in Feistritz bei Sachsenburg, wuchs über die Jahrzehnte zu einer internationalen Unternehmensgruppe mit rund 900 Mitarbeitern heran. Die Studie setzte den Schwerpunkt auf Leben und Wirken des Unternehmensgründers Jakob Hasslacher. Heute ist die Hasslacher-Gruppe der drittgrößte Konzern der heimischen Sägeindustrie.

Im Jahr 2012 wurden die Recherchen abgeschlossen und ein Forschungsbericht erstellt.