Mag. Dr. phil.

Julia Köstenberger

julia.koestenberger@bik.ac.at


Gegenwärtige Position
SEIT 02/2018Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgenforschung
Wissenschaftlicher Werdegang
4.3.2011Promotion. Titel Dissertation: „Die Geschichte der Internationalen Leninschule 1926–1938. Unter besonderer Berücksichtigung des deutschen und österreichischen Sektors“
SEIT 06/2006 Freiberufliche Historikerin (Auftragsarbeiten für Forschungsprojekte und Ausstellungen)
12/2008–10/2011Wissenschaftliche Mitarbeiterin des FWF-Projekts „Österreichische-sowjetische Beziehungen 1918–1938“ (Österreichisches Staatsarchiv)
4/2003–12/2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des FWF-Projekts „Österreichische-sowjetische Beziehungen 1945–1955“ (Österreichisches Staatsarchiv)
Forschungsschwerpunkte

Kommunismus- und Stalinismusforschung

Österreichisch-sowjetische Beziehungen 1918–1955
Gedenkkultur und filmgeschichtliche Themen
Geschichte der Ersten Republik Österreich
Grenzgeschichte Österreich – Tschechien
(Forschungs-)Projekte/Ausstellungen etc. (Auswahl)
2017„15. JULI 27. Ursachen – Ereignis – Folgen“. Ausstellung im Bundesministerium für Inneres. Kuratorische Arbeit im Auftrag des BIK
12/2008–10/2011Koordination des Forschungsprojektes „Zwangsarbeit in der Land- und Forstwirtschaft auf dem Gebiet der heutigen Republik Österreich“ im Auftrag der Historikerkommission der Republik Österreich
2008„Republik.Ausstellung 1918|2008“. Ausstellung im Parlament anlässlich „90 Jahre Republik“. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Koordinationsbüro. Finanzierung: Republik Österreich Bund
04/2003–12/2005„Österreichisch-sowjetische Beziehungen 1945–1955“. Finanzierung: Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung
Mitgliedschaften/Funktionen (Auswahl)
Seit 2017Mitglied der Österreichisch-Russischen Historikerkommission
Preise/Stipendien
02.11.2011Herbert-Steiner-Preis für die Dissertation: „Die Geschichte der Internationalen Leninschule 1926–1938. Unter besonderer Berücksichtigung des deutschen und österreichischen Sektors“
Vorträge/Präsentationen/Tagungsteilnahmen (Auswahl)
09.08.2017Vortrag und Exkursion „Geschichte(n) von der tschechisch-österreichischen Grenze“ im Rahmen der Jungen Uni Waldviertel-Vysočina in Raabs
05.11.2015 Vortrag „Höhepunkte der österreichisch-sowjetischen Kulturkontakte 1918-1938“ im Rahmen der Arbeitstagung „Zur Relevanz und Rezeption der russischen Kunst, Kultur und Literatur in Österreich 1918-1938“ an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt.
19.09.2013Vortrag und Exkursion „Grenze – Symbole und Realitäten“. Zur Zeitgeschichte in der Region Retz / Znojmo“ im Rahmen eines Lehrerseminars von Wiener HAK-Lehrerinnen
09.11.2012Vortrag „Stefan Zweig in der Sowjetunion 1928“ im Rahmen der Tagung Stefan Zweig Neue Forschung Nr. 3 im Stefan Zweig Centre in Salzburg
7.10.2008Vortrag im Rahmen des Cold War Studies Seminar „The 1968 Soviet Invasion of Czecholovakia 40 years later: Reassessing East-Bloc and Western reactions to the Prague Spring“ am Davis Center for Russian and Eurasian Studies der Harvard University, Cambridge.
Sprachen
Deutsch, Englisch, Russisch

PUBLIKATIONSVERZEICHNIS

Selbständige Publikationen

Julia Köstenberger, Kaderschmiede des Stalinismus. Die Internationale Leninschule in Moskau (1926–1938) und die österreichischen Leninschüler und Leninschülerinnen, Wien – LIT 2016. (Wiener Studien zur Zeitgeschichte; 8).

Verena Moritz, Julia Köstenberger, Aleksandr Vatlin, Hannes Leidinger, Karin Moser: Gegenwelten. Aspekte der österreichisch-sowjetischen Beziehungen 1918–1938, Salzburg–St. Pölten – Residenz Verlag 2013.

Peer-Reviewed-Artikel

Julia Köstenberger, Otto Neurath und die Sowjetunion, in: Linda Erker, Alexander Salzmann, Lucile Dreidemy, Klaudija Sabo (Hg.): Update! Perspektiven der Zeitgeschichte. Zeitgeschichtetage 2010, Innsbruck – Wien – Bozen, S. 101-107.

Julia Köstenberger, Klavdijy Kirsanova – Rektorin der Internationalen Leninschule in Moskau, in: JahrBUch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung 2007, Heft 1, S. 78-90.

Julia Köstenberger, Die Geschichte der ‚Kommunistischen Universität der nationalen Minderheiten des Westens‘ (KUNMZ) in Moskau 1921-1936, in: Jahrbuch für historische Kommunismusforschung 200/2001, S. 248-303.

Aufsätze

Julia Köstenberger, 12. November – Gedenktag der Republik. Ein verlorener Staatsfeiertag, in Stefan Karner, Lorenz Mikoletzy (Hg.), Österreich – 90 Jahre Republik. Beitragsband der Ausstellung im Parlament, Innsbruck – Wien – Bozen 2008, S. 609 – 620.

Julia Köstenberger, Pazifismus und Frauenemanzipation. Romy Schneider im Fernsehspiel, in: Karin Moser (Hg.), Romy Schneider. Film – Rolle – Leben, Wien 2008, S. 75–94.

Julia Köstenberger, Die Internationale Lenin-Schule 1926–1938, in: Michael Buckmiller, Klaus Meschkat (Hg.), Biographisches Handbuch zur Geschichte der Kommunistischen Internationale. Ein deutsch-russisches Forschungsprojekt, Berlin 2007, S. 287-309.

Julia Köstenberger, The Great Waltz / Bol’šoj val’s – filmisch transportierte Österreichbilder 2, in: Karin Moser (Hg.), Besetzte Bilder. Film, Kultur und Propaganda in Österreich 1945–1955, Wien 2005, S. 303–322.

Sonstige Publikationen

Internetausstellung: „Frauen wählet! 85 Jahre allgemeines Frauenwahlrecht in Österreich“, Mai 2004. Gemeinsam mit Sonja Eder, Lydia Jammernegg, Brigitte Noelle Abrufbar unter: https://webarchiv.onb.ac.at/web/20160903202311/https://www.onb.ac.at/ariadne/projekte/frauen_waehlet/

Internetausstellung: „Wieder frei! Österreichische Plakate 1945 – 1955“, 2005. [derzeit nicht abrufbar] CD-Rom 2005.