Am 16. Mai 2019 fand anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Gipfeltreffens die Konferenz “ Vor 40 Jahren: Gipfeltreffen zwischen Jimmy Carter und Leonid Breschnew in Wien“ statt. Experten aus Österreich, Großbritannien, den USA, Deutschland und Russland diskutierten zu Vorbereitung, Verlauf und Auswirkungen dieses Gipfeltreffens in Wien.

Nähere Informationen zur Veranstaltung können dem Programm (PDF) entnommen werden.

Veranstalter:

Österreichisch-Russische Historikerkommission (ÖRHK)

in Kooperation mit:

Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, Graz – Wien – Raabs (BIK)
Niederösterreichisches Landesarchiv
Institut für Globale Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften (IVI RAN)
Russische Staatliche Geisteswissenschaftliche Universität (RGGU)
Davis Center for Russian and Eurasian Studies Harvard University
Institut für Geschichte der Universität Graz

Zum Inhalt:

Vor 40 Jahren trafen sich die mächtigsten Staatsmänner der Welt in Wien. Die Zusammenkunft zwischen Jimmy Carter und Leonid Breschnew 1979 war das zweite Gipfeltreffen nach 1961 (John F. Kennedy – Nikita Chruschtschow). Über zehn Jahre hatten die USA und die Sowjetunion über die Begrenzung strategischer Waffen verhandelt. In Wien unterzeichneten Carter und Breschnew die SALT II-Verträge.
Für Österreich war die Abhaltung des Gipfels eine wichtige Anerkennung für seine Politik des Brückenbauens im Kalten Krieg. Wien etablierte sich damit noch weiter als Ort der Begegnung und als seriöser Vermittler zwischen Ost und West. Anlässlich des 40. Jahrestags veranstaltet die Österreichisch-Russische Historikerkommission eine internationale Konferenz mit Historikern aus den USA, Russland, Deutschland und Österreich und ermöglicht damit einen einzigartigen Einblick, was damals in Washington und Moskau hinter den Kulissen geschah.

Presseberichte:

Online-Bericht des ORF Niederösterreich vom 14. Mai 2019

Im folgenden finden Sie einige EIndrücke von der Konferenz.