Geschichtsbuch „Österreich-Russland“

Österreich-Russland, eine spannende, vielfältige Geschichte – durch die Jahrhunderte. Einmal Nachbarn mit gemeinsamen Interessen, dann wieder Feinde. Immer jedoch gab es Brücken zwischen den beiden Ländern: Kulturell, politisch, wirtschaftlich. Dieses Buch der gemeinsamen Geschichte dient dem gegenseitigen Verstehen, ist als Lehrbehelf konzipiert und stellt die wichtigsten Etappen der Beziehungen in den Fokus. Vom Wiener Kongress, über den Krimkrieg bis hin zum Ersten Weltkrieg, als dessen Folge beide Imperien zerbrachen. Der Zweite Weltkrieg forderte auf beiden Seiten ungeheure Opfer an Soldaten und Zivilisten. Zehntausende Österreicher liegen auf russischem Gebiet begraben, Zehntausende sowjetische Kriegsopfer liegen unter österreichischer Erde. 1943 wurde von den Alliierten in Moskau die Wiedererrichtung Österreichs festgelegt, 1945 der Osten Österreichs von der Roten Armee besetzt und vom Nationalsozialismus befreit. Das einzige Original des österreichischen Staatsvertrags liegt im Depot in Moskau. Im Kalten Krieg wurde Wien ein neutraler Brückenbauer zwischen Ost und West. Die österreichisch-russischen Beziehungen seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 sind ein Beispiel konstruktiver, bilateraler Politik.

Ein Projekt der Österreich-Russischen Historikerkommission (ÖRHK)

Projektförderung: Zukunftsfonds der Republik Österreich; Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres.

Das Buch erscheint im Frühjahr 2018 auf russisch und deutsch.