Von 13. bis 17. Mai 2019 fand in Raabs an der Thaya die 7. internationale Sommerschule der Österreichisch-Russischen Historikerkommission (ÖRHK) zum Thema „Retrospectives: Cold War and beyond“ statt. Junge Historiker aus Russland und Österreich stellten dabei ihre Forschungsvorhaben vor.

Zur Sommerschule der ÖRHK:

Im Rahmen der Kooperation in der ÖRHK findet seit 2013 eine internationale Sommerschule statt, die sich insbesondere an Studenten in der Endphase ihres Studiums und junge Wissenschaftler im Themenbereich Geschichte richtet. Die zentralen Leitgedanken der Sommerschule ist der wissenschaftliche Austausch, Präsentationen russischer, österreichischer und tschechischer Kollegen im Rahmen der Workshops und gemeinsame Exkursionen.  Diese sollten zu einem besseren gegenseitigen Verständnis der wissenschaftlichen Traditionen, Forschungsagenden und auch der Kulturen beitragen, was unter anderem dabei helfen soll, gegenseitige Vorurteile abzubauen.

Ziele der Sommerschule:

  • jungen Forschern die Möglichkeit zu geben, ihre Forschungen vorzustellen;
  • ein Forum dafür zu bieten, diese mit internationalen Kollegen zu diskutieren;
  • interessante Forschungsthemen in internationaler Runde zu erörtern;
  • die Möglichkeit, für die eigenen Arbeiten Anregungen und Input von erfahrenen Kollegen zu erhalten;
  • wissenschaftlicher Austausch allgemein zum Bereich der österreichisch-russischen Wechselbeziehungen;
  • eine Plattform zur Konzeption für zukünfige internationale Forschungsprojekte zu schaffen.

Die Präsenationen und Diskussionen der Sommerschule werden in englischer Sprache abgehalten. Sie findet immer wechselweise in Österreich und Russland statt.

Die bisherigen Veranstaltungsorte:

  • 2013: Raabs an der Thaya
  • 2014: Moskau
  • 2015: Raabs an der Thaya
  • 2016: Ekaterinburg
  • 2017: Graz
  • 2018: Stavropol‘
  • 2019: Raabs an der Thaya

2020 wird die Sommerschule wieder in Russland stattfinden.

Im folgenden finden Sie einige Eindrücke von der Sommerschule 2019.