Sonderband 13

Wolfram Dornik – Georgiy Kasianov – Hannes Leidinger – Peter Lieb – Alexey Miller – Bogdan Musial – Vasyl“ Rasevych (Hg.)
Die Ukraine zwischen Selbstbestimmung und Fremdherrschaft 1917-1922
Graz 2011
ISBN 978-3-7011-0209-9
544 S., € 39,90

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Kaum ein anderes europäisches Land hat zu Ende des Ersten Weltkrieges eine derart facettenreiche Geschichte wie die Ukraine. Zwischen den Zwängen des zerfallenden Russischen Reiches, den Mittelmächten, die große Gebiete besetzten, und einer starken aber zersplitterten Unabhängigkeitsbewegung, suchte der neue Staat einen Platz in Europa – und fand ihn letztlich doch nicht. Zu stark waren der Druck aus und die Bindungen nach St. Petersburg bzw. Moskau, zu schwach die internationale Unterstützung. 1922 ging die Ukraine in der Sowjetunion auf.

Erstmals versucht mit dieser Studie ein internationales Historikerteam mit Materialien aus Archiven in Moskau, St. Petersburg, Kiew, Warschau, Wien, London, Paris, Bern, Prag, Washington und Deutschland ein neues und faszinierendes Bild zu zeichnen. Dabei wurde auch ein bisher kaum bearbeitetes Thema aufgebrochen: Die vielfach rücksichtslose Besatzung der Ukraine durch deutsche und österreichisch-ungarische Truppen 1918 und ihre Auswirkungen und Folgen.

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Pressestimmen:

http://www.sehepunkte.de/2012/11/22500.html