Sonderband 17

Stefan Karner
Im Kalten Krieg der Spionage. Margarethe Ottillinger in sowjetischer Haft 1948-1955
Innsbruck-Wien-Bozen 2016
ISBN 978-3-7065-5521-0
244 S., mit zahlreichen Abbildungen, € 19,90

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Am 5. November 1948 verhaftete die sowjetische Gegenspionage mitten auf der Ennsbrücke, einer Nahtstelle zwischen Ost und West in Österreich, die junge, ranghohe und einfl ussreiche Beamtin der Republik: Dr. Margarethe Ottillinger. Sie war gerade mit Peter Krauland, Minister für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung, auf der Fahrt von Linz nach Wien. Ottillinger verschwand für viele Jahre in sowjetischen Lagern und Gefängnissen, wurde schwer krank. Nach Abschluss des Österreichischen Staatsvertrages 1955 wurde sie vorzeitig entlassen, 1994 rehabilitiert.
Die Verhöre der sowjetischen Staatssicherheit erhellen die Hintergründe dieses spektakulären Falles von Kidnapping inmitten des Kalten Krieges der Spionage zwischen Ost und West.

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Pressemeldungen:

Bericht in der Tageszeitung „Die Presse“

Bericht in der „Kleinen Zeitung“


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