Konferenz zum „Prager Frühling 1968“ in St. Pölten

Vor 50 Jahren. Die Niederschlagung des „Prager Frühlings“ 1968

In der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 marschierten Truppen von Warschauer-Pakt-Staaten in die Tschechoslowakei ein.

Sie beendeten damit gewaltsam die Reformbewegung der tschechoslowakischen KP-Führung unter Alexander Dubček. Der „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ wurde brutal unterdrückt. Die Militäraktion spaltete die kommunistische Welt und weckte in der österreichischen Bevölkerung Befürchtungen vor einem Einmarsch auch in Österreich.

Anlässlich des 50. Jahrestags veranstaltete das Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung (BIK) und das NÖ Institut für Landeskunde in Kooperation mit dem Davis Center for Russian and Eurasian Studies der Harvard Universität am 9. August eine wissenschaftliche Tagung in St. Pölten.

Vor zehn Jahre führte das BIK eines der größten internationalen Forschungsprojekte zum „Prager Frühling” durch. Zahlreiche Publikationen in deutscher, englischer und vieler anderer Sprachen erschienen damals.

Auf dieser internationalen Tagung zogen Historiker Bilanz über den Stand der Forschung. Weitere Beiträge widmeten sich insbesondere den Ereignissen vor 50 Jahren in Niederösterreich.

Tagungsprogramm

 

Weitere Links:

Beitrag in „Niederösterreich heute“ vom 13.8.2018 (TVthek)

Bericht auf „volksgruppen-orf.at“ vom 8.8.2018

Bericht in der „Tiroler Tageszeitung“ vom 6.8.2018

Interview der „Deutschen Welle“ mit Peter Ruggenthaler vom 2.8.2018

Beitrag von Reinhard Linke auf ORF Niederösterreich vom 1.8.2018

APA-Science-Beitrag „‚Prager Frühling‘ erschütterte vor 50 Jahren auch Österreich“ (Interview mit Stefan Karner)

Bericht auf APA Science vom 31.7.2018

Eintrag zur Konferenz auf der Website des Landes Niederösterreich