Berichte & Bilder zum Symposium „Die Polizei in Österreich 1938-1945“

Seit Anfang 2022 führt die Universität Graz in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und unserem Institut ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zum Thema „Die Polizei in Österreich: Brüche und Kontinuitäten 1938–1945“ durch. Im Rahmen dieses vom Innenministerium geförderten Projektes fand nun in Wien eine Konferenz zu zentralen Fragestellungen zur Polizei im Nationalsozialismus statt. „Für eine Organisation, die wie keine andere in unserem demokratischen Rechtsstaat die Grund- und Freiheitsrechte zu gewährleisten hat, ist es […] von besonderer Bedeutung, sich mit ihrer Vergangenheit im nationalsozialistischen Terrorregime auseinanderzusetzen“, sagte Innenminister Gerhard Karner bereits am Vorabend des Symposiums. In seinem Veranstaltungsbericht sieht das Bundesministerium für Inneres in der nun begonnenen Aufarbeitung einen „essenzielle[n] Beitrag zu zeitgemäßer Gedenk- und Erinnerungskultur“. Laut dem BIK-Historiker Kurt Bauer, der an der Seite von Institutsleiterin Barbara Stelzl-Marx und Harald Knoll am Symposium teilnahm, ging es bei dieser Projekt-Auftaktveranstaltung darum, „unter Beiziehung internationaler Fachleute das Forschungsfeld abzustecken, Desiderata aufzuspüren und wichtige Forschungsfragen zu formulieren“. Dass man sich nun mit diesem Thema auseinandersetzt, sei überfällig. Sowohl der BMI-Artikel als auch Kurt Bauers Bericht sind nun mitsamt einer Fotogalerie online abrufbar.

Links:
Das Symposium auf Youtube nachsehen
Veranstaltungsbericht des BMI
Bericht von Kurt Bauer
Fotogalerie
Standard-Artikel