Buchpräsentation „Im Kalten Krieg der Spionage“

Am 17. Februar 2016 wurde in der Politischen Akademie in Wien das neue Buch von Stefan Karner mit dem Titel „Im Kalten Krieg der Spionage“ zum Schicksal von Margarethe Ottillinger vorgestellt. Es beleuchtet die Hintergründe der Verhaftung der damals erst 29-jährigen hochrangigen österreichischen Beamten durch die sowjetische Gegenspionage.

Weitere Informationen zur Buchpräsentation sind der Homepage des Studienverlages zu entnehmen.

Das Buch zur Dokumentation wertete die KGB-Verhörprotokolle Ottillingers aus und kann das Rätsel um ihre Verhaftung und Verschleppung lösen:

Stefan Karner

Im Kalten Krieg der Spionage. Margarethe Ottillinger in sowjetischer Haft 1948-1955

Studienverlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2016

ISBN 978-3-7065-5521-0

244 S., mit zahlreichen Abbildungen, € 19,90

Ab 18. Februar 2016 zu beziehen über den Verlag und in jeder Buchhandlung.

 

Zum Inhalt des Buches:

Am 5. November 1948 verhaftete die sowjetische Gegenspionage mitten auf der Ennsbrücke, einer Nahtstelle zwischen Ost und West in Österreich, die junge, ranghohe und einfl ussreiche Beamtin der Republik: Dr. Margarethe Ottillinger. Sie war gerade mit Peter Krauland, Minister für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung, auf der Fahrt von Linz nach Wien. Ottillinger verschwand für viele Jahre in sowjetischen Lagern und Gefängnissen, wurde schwer krank. Nach Abschluss des Österreichischen Staatsvertrages 1955 wurde sie vorzeitig entlassen, 1994 rehabilitiert.
Die Verhöre der sowjetischen Staatssicherheit erhellen die Hintergründe dieses spektakulären Falles von Kidnapping inmitten des Kalten Krieges der Spionage zwischen Ost und West.

 

Das Forschungsprojekt und die Publikation wurden gefördert von:

 

Pressemeldungen:

Bericht in der Tageszeitung „Die Presse“

Bericht in der „Kleinen Zeitung“

 

Umschlaggestaltung: