„Interessiert auch die junge Generation“ – Barbara Stelzl-Marx im „Spiegel“ über Kriegsgefangenschaft

Die Leiterin unseres Instituts, Barbara Stelzl-Marx, und die Gedenkstättenspezialistin Elke Gryglewski haben mit dem deutschen Magazin Spiegel über Kriegsgefangenschaft gesprochen. Stelzl-Marx, die sich bis heute immer wieder überrascht  zeigt, „wie viele Menschen einen Großvater oder Urgroßvater haben, der in der Sowjetunion in Kriegsgefangenschaft war“, wies im Gespräch unter anderem darauf hin, dass unser Institut „bis heute Anfragen von Nachfahren“ zu ihren Verwandten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft bekommt und sich auch junge Menschen heute sehr dafür interessieren.

Die Professorin für europäische Zeitgeschichte an der Universität Graz rückte dabei auch einige festgefahrene Bilder und gedächtnispolitisch problematische Einordnungen dieses Phänomens zu Recht: „Das Thema Kriegsgefangene hat gut hineingepasst in das nationale Empfinden der Österreicher, in erster Linie Leidtragende des ‚Dritten Reichs‘ gewesen zu sein“, so Stelzl-Marx.

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Der Spiegel (kostenpflichtiger Artikel)