Konferenz „1945. Ende und Beginn“

1945 war ein Wendepunkt in der europäischen Geschichte. Die Sowjetunion und die Westalliierten rangen Hitlerdeutschland nieder, der Zweite Weltkrieg endete. Das Schicksal der vom Westen und von den Sowjets besetzten Gebiete nahm jedoch je einen anderen Verlauf: Demokratie in West-, kommunistische Diktatur in Osteuropa.

Die von 5. bis 7. April 2022 am Collegium Hungaricum und in der ungarischen Botschaft in Wien stattfindende wissenschaftliche Konferenz „1945. Ende und Beginn“ widmet sich diesem Schlüsseljahr und dem Kriegsende in Österreich und Ungarn und unterzieht die enormen Veränderungen, die die Ereignisse dieses Jahres in beiden Ländern mit sich brachten, einer vergleichenden Betrachtung.

Unser Institut ist mit drei Vorträgen an der Konferenz beteiligt: Am Dienstag referiert Dieter Bacher zur Lebenssituation von „Displaced Persons“ und Flüchtlingen in Österreich zu Kriegsende und den ersten Nachkriegsjahren. Am Mittwoch ist Harald Knoll mit einem Beitrag zu österreichischen Kriegsgefangenen in der heutigen Republik Moldau vertreten. Und Institutsleiterin Barbara Stelzl-Marx spricht am Donnerstag über sexuelle Gewalt zu Kriegsende.

Infos & Anmeldung:

DI, 5. April – DO, 7. April (siehe genaue Beginnzeiten im Tagungsprogramm)
5.-6. April: Collegium Hungaricum, Hollandstraße 4, 1020 Wien
7. April: Ungarische Botschaft in Wien, Bankgasse 6, 1010 Wien
Anmeldung (bis 4. April): geschichte@collegiumhungaricum.at
Link zum Tagungsprogramm