Sendung auf Ö1 zu „Kinder und Krieg“

31. 08. 2021 09:05 - 10:00

Sendung im ORF Ö1 Radiokolleg

„Kinder und Krieg. Der Russland-Feldzug – Erinnern und Gedenken“

Die einen schrecken auf, wenn sie ein Flugzeug hören, die anderen wollen nicht mehr schlafen, weil sie Angst vor den Alpträumen haben und sind in der Folge ständig übermüdet – die Folgen von Krieg sind vielfältig, aber fest steht: Wer einen Krieg erlebt hat, nimmt ihn sein Leben lang mit. Kinder im Krieg, aber auch Kinder, die vor ihm flüchten, sind extremen Belastungen ausgesetzt.
Die Sicht von Kindern auf den Krieg wurde lange wenig beachtet. Seit einigen Jahren gibt es vermehrt Forschungen dazu. So zum Beispiel in Form von Oral History, wo Kinder und inzwischen Erwachsene über das Erlebte berichten.

Das Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung zeigt in der Untersuchung „Kinder des Krieges“, Faktoren auf, wie Krieg Kinder während und nach dem 2. Weltkrieg beeinflusst hat. Die WissenschaftlerInnen sprachen mit Nachkommen alliierter Soldaten und österreichischer Frauen oder Kindern, die in der nationalsozialistischen „Lebensborn“-Entbindungsanstalt im Bezirk Wr. Neustadt auf die Welt kamen. Ein Verein der SS, der zum Ziel hatte, die Geburten „arischer“ Kinder zu fördern.

Die WissenschafterInnen Barbara Stelzl-Marx und Lukas Schretter sprachen mit Nachkommen.