Neuerscheinung „Entspannung im Kalten Krieg“

Am 3. Juli 2020 wurde im Rahmen einer einer Pressekonferenz in Wien die Publikation „Entspannung im Kalten Krieg. Der Weg zum Moskauer Vertrag und zur KSZE vorgestellt.

Informationen zum Buch:

Michael Borchard – Stefan Karner – Hanns Jürgen Küsters – Peter Ruggenthaler (Hg.)
Entspannung im Kalten Krieg. Der Weg zum Moskauer Vertrag und zur KSZE
Leykam Verlag. Graz–Wien 2020. 800 Seiten.

Entspannung zwischen Ost und West war eine wesentliche Voraussetzung für die Beendigung des Kalten Krieges. Der Schlüssel zur Öffnung der Türen in Europa lag in Moskau. Bisher wird die veränderte Deutschland-, Ost- und Entspannungspolitik allein als Erfolg Willy Brandts dargestellt. In Wirklichkeit war es Brežnev, der die Klinke betätigte, um eine aktivere Westpolitik betreiben zu können. Zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Moskauer Vertrages liegen nun bisher verschlossene, jetzt freigegebene sowjetische Akten vor, die zu neuen Erkenntnissen führen. Rund 100 Schlüsseldokumente sind im Internet unter www.ostpolitik.de ab dem 30. Juni 2020 verfügbar. Zudem liegt eine umfängliche Publikation vor.

Am 30. Juni fand zudem in Berlin ein Fachgespräch zur Publikation und der begleitenden Online-Plattform statt. Nähere Infos finden Sie hier.

Presseberichte:

Bericht auf „Unser Mitteleuropa“ vom 15.9.2020

Artikel in der Tageszeitung „Die Presse“ vom 27.7.2020

Artikel in der Online-Ausgabe der Tageszeitung „Kurier“, 6.7.2020

Veranstaltungsbericht der Konrad-Adenauer-Stiftung vom 6.7.2020

Bericht auf der Website des Instituts für Geisteswissenschaften bei der Regierung der Republik Mordowien (russisch)

Bericht auf andreas.unterberger.at