Erfassung der Interviews zu den Dokumentationen Österreich I und II

Mit „Österreich I“ und „Österreich II“, den erfolgreichen Dokumentationsreihen von Hugo Portisch, wurde seit Anfang der 1980er Jahre Fernsehgeschichte geschrieben. Die historische Aufarbeitung der Ersten und Zweiten Republik erhielt dadurch wesentliche Impulse.

Im Zuge der Aktualisierung dieses beachtlichen audiovisuellen Werkes geriet zuletzt bislang unverwendetes, nicht gesendetes Material in den Fokus der Betrachtung. Mehrere Institutionen versuchen nun gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und dem ORF-Archiv, die rund 1000 Zeitzeugeninterviews zu erfassen. Eine Datenbank mit genauen inhaltlichen Angaben soll einer breiteren Öffentlichkeit, Forschern und Studierenden zugänglich gemacht werden.