ORF-Bericht: Österreich und die Energie-„Abhängigkeit von Moskau“

In einem ausführlichen Beitrag auf der Website von ORF Niederösterreich skizziert der stellvertretende Leiter unseres Instituts, Peter Ruggenthaler, wesentliche wirtschaftspolitische Hintergründe des Verhaltens Österreichs während der gewaltsamen Niederschlagung des „Prager Frühlings“ in der Tschechoslowakei durch sowjetische Truppen 1968. Die kurz zuvor angelaufenen – und bis heute andauernden – massiven Erdgasimporte aus der UdSSR, so der ORF, erklärten den damaligen „Kuschelkurs“ Österreichs gegenüber dem kommunistischen Regime in Moskau. So blieben „die Reaktionen der österreichischen Staatsspitze auf die Invasion sehr verhalten, schreibt Peter Ruggenthaler in seinem Text ‚Der Neutralität verpflichtet: die sowjetisch-österreichischen Beziehungen 1968.‘ Bundeskanzler Josef Klaus (ÖVP) verurteilte den Einmarsch in die Tschechoslowakei nicht. Das ‚Schicksal anderer Länder und Völker‘ sei Österreich nicht gleichgültig, allerdings verhalte man sich strikt neutral. Die Bundesregierung nahm die Erklärung des sowjetischen Botschafters hin, dass es sich um eine interne Angelegenheit handle. Moskau habe lediglich auf einen kommunistischen Hilferuf aus Prag reagiert, so die offizielle Version“ (ORF.at)

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