Podiumsdiskussion zum „Prager Frühling“ 1968 und seine Folgen

Am 2. Mai 2016 fand an der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien die vom Institut mitveranstaltete Podiumsdiskussion „Der “Prager Frühling“ und seine Folgen. Flüchtlinge, Exilorganisationen und Netzwerke in Österreich“ statt.

Nähere Informationen sind der Einladung (PDF) zu entnehmen.

Zum Thema:

Im August 1968 wurden die Reformversuche der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei unter Alexander Dubček durch eine Invasion der Truppen von Warschauer Paktstaaten gewaltsam niedergeschlagen. Zehntausende Tschechen und Slowaken flohen in den Westen. Österreich wurde für viele von ihnen zum Erstaufnahme- und Asylland. Tausende blieben für viele Jahre. Der Einmarsch, die militärische Bedrohung, Flucht und Exil stehen im Mittelpunkt der Diskussion ebenso wie die Zusammenarbeit mit den österreichischen Behörden. Einzelne Schicksale illustrieren die Dramatik der Ereignisse, als die Gefahr eines Krieges spürbar war.

 

Das Programm:

Begrüßung:
Jan SECHTER, Botschafter der Tschechischen Republik in Österreich
Juraj MACHÁČ, Botschafter der Slowakischen Republik in Österreich

Einführende Worte:
Univ.-Prof. Dr. Stefan KARNER, Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung

Es diskutierten:
Dr. Pavol DUBČEK, Sohn von Alexander Dubček
Přemysl JANÝR, Unterzeichner der Charta 77, Exil in Österreich, Vorsitzender des Tschechisch-Österreichischen Dialogforums
Dr. Libor ROUČEK, seit 1977 Exil in Österreich, 2004-2014 Mitglied des Europäischen Parlaments
Prof. Dr. Manfred WILKE, Historiker, Berlin

 

Berichte:

Bericht auf der Homepage der Tschechischen Botschaft in Wien