Mag. Dr. phil.

Julia Köstenberger

julia.koestenberger@bik.ac.at


Gegenwärtige Position
Seit 2019Assoziierte wissenschaftliche Mitarbeiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung, Graz – Wien – Raabs
Wissenschaftlicher Werdegang
2/2018–12/2019Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung, Graz – Wien – Raabs (Wissensvermittlung für das niederösterreichische Forschungsnetzwerk Interdisziplinäre Regionalstudien first)
4.3.2011Promotion (mit Auszeichnung) zum Thema: „Die Geschichte der Internationalen Leninschule 1926–1938. Unter besonderer Berücksichtigung des deutschen und österreichischen Sektors“
12/2008–10/2011Wissenschaftliche Mitarbeiterin des FWF-Projekts „Österreichische-sowjetische Beziehungen 1918–1938“ (Leitung: Mag. Dr. Verena Moritz / Institution: Österreichisches Staatsarchiv)
Seit 6/2006Freiberufliche Historikerin (Auftragsarbeiten für Forschungsprojekte und Ausstellungen)
4/2003–12/2005Wissenschaftliche Mitarbeiterin des FWF-Projekts „Österreichische-sowjetische Beziehungen 1945–1955“ (Leitung: Hon.-Prof. Dr. Lorenz Mikoletzky / Institution: Österreichisches Staatsarchiv)
10/2000–3/2001Lehrbeauftragte am Institut für Slawistik der Universität Wien
Forschungsschwerpunkte
Österreichisch-sowjetische Beziehungen 1918–1955 und Stalinismusforschung
Geschichte der Ersten Republik
Grenzgeschichte Österreichs
(Forschungs-)Projekte/Ausstellungen etc. (Auswahl)
2019-2020„Umbrüche 1918/19 | In der Region um Retz“. Ausstellung im Museum Retz. Kuratierung und wissenschaftliche Leitung. Ausstellungsdauer: 24. Mai 2019 –26. Oktober 2019 / April 2020 – 26. Oktober 2020
2017„15. JULI 27. Ursachen – Ereignis – Folgen“. Ausstellung im Bundesministerium für Inneres anlässlich „90 Jahre Justizpalastbrand“. Kuratierung (gemeinsam mit Bernhard Bachinger). Ausstellungsdauer: 31. August 2017 – 4. Februar 2018
12/2008–10/2011„Österreichische-sowjetische Beziehungen 1918–1938“ (FWF-Projekt). Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Mitgliedschaften/Funktionen
Seit 2017Mitglied der Österreichisch-Russischen Historikerkommission
Vorstandsmitglied (zurzeit kooptiertes Mitglied des Vorstands) des Centers for Military Studies, Graz
Preise/Stipendien
2.11.2011Herbert-Steiner-Preis für die Dissertation: „Die Geschichte der Internationalen Leninschule 1926–1938. Unter besonderer Berücksichtigung des deutschen und österreichischen Sektors“
Vorträge/Präsentationen/Tagungsteilnahmen (Auswahl)        
8.11.2019Vortrag „Wo ist meine Heimat? Die Frage der Option nach dem Zerfall Österreich-Ungarns. Eine Annäherung“. Podiumsdiskussion: 1919. Neue Grenzen in Mitteleuropa. Veranstaltung der WALDVIERTEL AKADEMIE mit der Ständigen Konferenz österreichischer und tschechischer Historiker zum gemeinsamen kulturellen Erbe (u.a.), Raabs an der Thaya
3.8.2019Vortrag „Auf den Spuren des ‚Eisernen Vorhangs‘ im Jahr 2019 / Po stopách Železné opony v roce 2019“ im Rahmen des Jungen Uni–Forums 2019 der Jungen Uni Waldviertel-Vysočina
26.6.2019Vortrag «Kadrovaja kuznica stalinizma. Istorija Meždunarodnoj Leninskoj školy (1926–1938)» [Kaderschule des Stalinismus. Die Geschichte der Internationalen Leninschule (1926–1938)] im Rahmen der internationalen Konferenz in Moskau: The Left Alternative in the 20th Century: Drama of Ideas and Personal Stories (on the 100th Anniversary of the Comintern) International Scientific Conference 26–28 of June, 2019.
14.12.2018Vortrag „Niederösterreich 1918/19 – Protokoll einer chaotischen Zeit“ im Rahmen der Veranstaltung des Forschungsnetzwerks Interdisziplinäre Regionalstudien (first) – Forschungsverbund „Nahrung und Ungleichheit“ in Kooperation mit dem Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich „Advent 1918. Der Krieg ist aus. Der Hunger bleibt“, Sankt Pölten
Sprachen
Deutsch (Muttersprache), Russisch (abgeschlossenes Lehramtsstudium), Englisch (sehr gut), Französisch (AHS), Tschechisch (Grundkenntnisse), Slowakisch (Grundkenntnisse)

PUBLIKATIONSLISTE (Auswahl)

Selbständige Publikationen

Julia Köstenberger, Kaderschmiede des Stalinismus. Die Internationale Leninschule in Moskau (1926–1938) und die österreichischen Leninschüler und Leninschülerinnen, Wien 2016 (= Wiener Studien zur Zeitgeschichte; 8).

Verena Moritz – Julia Köstenberger – Aleksandr Vatlin – Hannes Leidinger – Karin Moser, Gegenwelten. Aspekte der österreichisch-sowjetischen Beziehungen 1918–1938, Salzburg–St. Pölten Verlag 2013.

Aufsätze

Julia Köstenberger, Sowjetisch-österreichische Beziehungen und die „Anschlussfrage“ 1918–1938. „Wenig tröstliche Zukunftsperspektiven …“ – die sowjetischen Einschätzungen zu Österreich und zur „Anschlussfrage“ 1933/34–1938, in: Stefan Karner – Peter Ruggenthaler (Hg.): 1938. Der „Anschluss“ im internationalen Kontext, Graz–Wien 2020, S. 107–120.

Julia Köstenberger, Höhepunkte der österreichisch-sowjetischen Kulturkontakte 1918–1938, in: Primus-Heinz Kucher – Rebecca Unterberger (Hg.): Der lange Schatten des >Roten Oktober<. Zur Relevanz und Rezeption sowjet-russischer Kunst, Kultur und Literatur in Österreich 1918–1938, Berlin 2019 (= Wechselwirkungen. Österreichische Literatur im internationalen Kontext; 22), S. 33–50.

Julia Köstenberger, Kadrovaja kuznica staliniszma. Istorija Meždunarodnoj Leninskoj školy (1926—1938), in: Levaja al’ternativa v XX veke: drama idej i sud’by ljudej. K 100-letiju Kominterna. Sbornik materialov meždunarodnoj naučnoj konferencii. The Left Alternative in the 20th Century: Drama of Ideas and Personal Stories. On the 100th Anniversary of the Comintern. Proceedings of the International Scientific Conference. Moskau 2019, S. 78–79.

A. Ju Vatlin – Ju. Köstenberger – V. Moritz, Sovetsko-avstrijskie otnošenija v 1918–1938 gg., in: in: Stefan Karner – Aleksandr Čubarʼjan (Hg.), Rossija – Avstrija. Vechi sovmestoj istorii. 2. Überarbeitete Aufl. Moskau 2019, S. 129–152.

Verena Moritz – Julia Köstenberger – Alexander Vatlin, Die österreichisch-sowjetischen Beziehungen 1918–1938, in: Stefan Karner / Aleksandr Oganovič Čubarʹjan / Barbara Stelzl-Marx (Hg.): Österreich – Russland. Stationen gemeinsamer Geschichte, Graz–Wien 2018, S. 121–141.

Internet-Beiträge

Julia Köstenberger, 1934 – Flucht aus Österreich in die Tschechoslowakei, in: „Die vielen Geschichten der
Migration“. Web-Blog des first – Forschungsnetzwerks Interdisziplinäre Regionalstudien (Forschungsverbund
Migration), http://first-research.ac.at/2018/05/17/1934-flucht-aus-oesterreich-in-die-tschechoslowakei/,
17.05.2018.

Sonstige Publikationen

Julia Köstenberger, Grenzenlos Radeln 2. Natur erleben, Geschichte erfahren. Die schönsten Touren
zwischen Österreich und der Slowakei, Wien 2020.

Julia Köstenberger, Grenzenlos Radeln. Die schönsten Touren zwischen Österreich und Tschechien. Orte
entdecken, Natur erleben, Geschichte erfahren, Wien 2018.

Vollständige Publikationsliste (PDF)