„Universum History“ zur „Frau die zu viel wusste“

Am 5. November 1948 wurde auf der Ennsbrücke bei Steyr die erst 28-jährige Margarethe Ottillinger von den Sowjets verhaftet, in ein russisches Gulag-Lager verschleppt und zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. „Universum History“ verfilmt ihr Schicksal auf Basis des neuen Buches von Stefan Karner (weitere Infos siehe unten) und unter wissenschaftlicher Beratung des Instituts.

In den nachgedrehten Szenen wird Margarethe Ottillinger von Ursula Strauss gespielt. Im ORF war die Dokumentation am 4. März 2016 um 22:45 Uhr in ORF 2 zu sehen.

Das Buch zur Dokumentation wertete die KGB-Verhörprotokolle Ottillingers aus und kann das Rätsel um ihre Verhaftung und Verschleppung lösen:

 

Stefan Karner

Im Kalten Krieg der Spionage. Margarethe Ottillinger in sowjetischer Haft 1948-1955

Studienverlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2016

ISBN 978-3-7065-5521-0

244 S., mit zahlreichen Abbildungen, € 19,90

Ab 18. Februar 2016 zu beziehen über den Verlag und in jeder Buchhandlung.

 

 

Zum Inhalt des Buches:

Am 5. November 1948 verhaftete die sowjetische Gegenspionage mitten auf der Ennsbrücke, einer Nahtstelle zwischen Ost und West in Österreich, die junge, ranghohe und einfl ussreiche Beamtin der Republik: Dr. Margarethe Ottillinger. Sie war gerade mit Peter Krauland, Minister für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung, auf der Fahrt von Linz nach Wien. Ottillinger verschwand für viele Jahre in sowjetischen Lagern und Gefängnissen, wurde schwer krank. Nach Abschluss des Österreichischen Staatsvertrages 1955 wurde sie vorzeitig entlassen, 1994 rehabilitiert.
Die Verhöre der sowjetischen Staatssicherheit erhellen die Hintergründe dieses spektakulären Falles von Kidnapping inmitten des Kalten Krieges der Spionage zwischen Ost und West.

Das Forschungsprojekt und die Publikation wurden gefördert von:

 

Pressemeldungen:

Bericht in der Tageszeitung „Die Presse“

Bericht in der „Kleinen Zeitung“

 

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