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  • Universum History mit BIK-Beteiligung

    Universum History mit BIK-Beteiligung

    22:35 -23:15
    03. 12. 2021

    Dokumentation in der Reihe „Universum History“

    „Kennedys Europa – Die Reisen des jungen JFK“

    Regie: Kai Christiansen
    Bearbeitung ORF: Josef Peter Glanz
    Vincent Production in Zusammenarbeit mit NDR/ARTE, RBB und ORF

    Er war der politische Popstar der 1960-er Jahre: John F. Kennedy. Der jüngste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten wurde zum Erneuerer und Hoffnungsträger – nicht nur in den USA – sondern auch weltweit. Doch wer war diese charismatische Persönlichkeit wirklich, was prägte und bewegte ihn? Was die wenigsten wissen: Kennedy liebte Europa, das er von Reisen und Urlaubsaufenthalten in der Jugend kannte. Auch nach Österreich haben ihn seine Sommerreisen geführt, von Salzburg über Kärnten, von Innsbruck bis nach Wien. Umfangreiche Tagebücher, Notizen, Briefe und Fotos beweisen seine Faszination für die europäische Kultur, aber auch seine jugendliche Bewunderung für den Faschismus und die deutschen Nationalsozialisten. Das Dokudrama zeigt den bislang unbeachteten Werdegang des diplomatischen Grünschnabels, politischen Naivlings und gescheiterten Frauenhelden.

    So nah an seinen eigenen Aussagen und Einschätzungen wurde die Geschichte Kennedys noch nie zuvor erzählt. Kennedy Biograph Alan Posener, der Herausgeber von Kennedys Tagebüchern Oliver Lubrich, die österreichische Historikerin Barbara Stelzl-Marx und die US-Politologin Alina Polyakova analysieren und ordnen die Jugenderlebnisse und Tagebuchzitate ein. In den aufwändig produzierten Spielszenen übernimmt der deutsche Schauspieler Philipp Danne die Rolle des jungen JFK, Anna Drechsler mimt charakterstark die Berliner Trümmerfrau Charlotte.

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  • Pressekonferenz zu TV-Dokumentation

    Pressekonferenz zu TV-Dokumentation

    11:00 -12:00
    06. 12. 2021

    Stefan Karner nimmt am 6. Dezember 2021 an einer Pressekonferenz des Sotschi-Dialogs anlässlich der Premiere der TV-Dokumentation „Befreier. Vergessene Lager der „Ostmark“ im russischen Fernsehen teil.

    Neben Karner sprechen bei der Pressekonferenz u.a. der österreichische Botschafter Almhofer, der russische Botschafter Ljubinski, Prof. Tschubarjan und die Tochter des ehemaligen Sowjetmarschalls Konjew.

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  • TV-Dokumentation „Weihnachten an der Front“

    TV-Dokumentation „Weihnachten an der Front“

    20:15 -21:00
    18. 12. 2021

    TV-Dokumentation unter Mitwirkung des Instituts

    „Weihnachten an der Front“

    in der Reihe „Mit Hitler im Krieg – Hitlers Helfer“

    ausgestrahlt in der Sendereihe „zeit.geschichte“ auf ORF III

    Regie: Wolfgang Winkler
    Wiederholung: 20.12.2021, 00:10 Uhr

    Weitere Informationen:

    Die ORF-III-Neuproduktion erzählt von der Übernahme des Weihnachtsfests durch die Nationalsozialisten und wirft einen Blick darauf wie in der Kriegszeit gefeiert wurde. Mit der Machtübernahme 1933 machen sich die Nationalsozialisten daran, alle Bereiche des Lebens unter ihre Kontrolle zu bringen. Die totalitäre NSDAP mit ihrem als Messias stilisierten Führer Adolf Hitler an der Spitze tritt schon bald in offene Konkurrenz mit dem im Deutschen Reich weit verbreiteten Christentum. In absehbarer Zukunft soll der Nationalsozialismus auch die traditionellen Religionen ersetzen, sie überflüssig machen. Schleichend werden christlichen Festen, insbesondere dem Weihnachtsfest, die nationalsozialistische Gedankenwelt übergestülpt. So rückt man das altgermanische „Jul-Fest“, das – so die Theorie – vom christlichen Weihnachtsfest dereinst verdrängt worden war, wieder in den Vordergrund. Aus dem besinnlichen Weihnachtsfest wird die mit nationalsozialistischen Werten aufgeladene „Deutsche Weihnacht“. Vor allem während des Zweiten Weltkrieges, der auch für das Deutsche Reich Entbehrungen mit sich bringt, wird Weihnachten zum zentralen Fest der nationalsozialistischen Propaganda.

    Getrennt von den eigenen Familien und oftmals fern der Heimat feiern Hitlers Soldaten insgesamt sechs Kriegsweihnachten. In den ersten Kriegsjahren ist man noch bemüht mit Feldpost-Päckchen und eigens produzierten Weihnachts-Ringsendungen, sowie dem „Winterhilfswerk des Deutschen Volkes“ die Verbindung zwischen der Heimat und den Soldaten an der Front aufrecht zu erhalten. Gegen Ende des Krieges kann aber auch die nationalsozialistische Propaganda rund um Weihnachten die Gräuel des Krieges und den nahenden Untergang des Dritten Reiches nicht mehr überdecken. Da helfen auch keine Geschenke des Reichsministers Josef Goebbels an die Soldaten. Unter den Weihnachtsbäumen an der Front schwinden Moral und Loyalität – besinnlich ist an diesen Tagen an den Fronten schon lange nichts mehr.

    Trotz der massiven Bemühungen des nationalsozialistischen Regimes bleibt „Weihnachten an der Front“ für die meisten Wehrmachtsoldaten, auch während der ersten Phase des Krieges kaum präsent. Tatsächlich spielen an den Kriegsfronten Tannenbäume, Punsch und Kekse – anders als die Propaganda vermitteln möchte – keine allzu große Rolle. Was zählt, ist das Überleben. So wird der 24. Dezember von den meisten Frontsoldaten, wenn überhaupt, nur als Datum im Kalender wahrgenommen. Und auch an der Heimatfront tritt das Weihnachtsfest mit Fortschreiten des Krieges immer weiter in den Hintergrund. Die großen nationalsozialistischen Inszenierungen von der Volksweihnacht erreichten immer weniger Menschen.

    Regisseur Wolfgang Winkler erzählt in der Dokumentation „Weihnachten an der Front“, an der das Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung mitgewirkt hat, von der Vereinnahmung des Weihnachtsfestes durch die Nationalsozialisten und von vermeintlich besinnlichen Tagen, die sich im Laufe des Krieges zusehends ins Gegenteil verkehren: die deutsche Kriegsweihnacht wird begleitet von Passivität, Gleichgültigkeit und Trauer um gefallene Angehörige.

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