Zum 90. Geburtstag von Alexander Tschubarjan

Vor kurzem feiertе der russische Co-Vorsitzende der Gemeinsamen Österreichisch-Russischen Historiker-Kommission, Alexander O. Tschubarjan, seinen 90. Geburtstag. Coronabedingt konnte der Co-Vorsitzende des Kommission, Prof. Stefan Karner, beim Festakt nicht in Moskau anwesend sein. So überbrachte dankenswerterweise Dr. Sandra Dahlke, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Moskau, die Grüße des österreichischen Teils der Kommission und des Instituts.

Alexander Tschubarjan steht seit 2008 dem russischen Teil der Kommission vor und hat sich um die Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte große Verdienste erworben. Dies wurde in besonderer Weise durch die Verleihung des „Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst, 1. Kl.“, durch den österreichischen Bundespräsidenten gewürdigt.

Tschubarjan hat gemeinsam mit Stefan Karner die bilaterale Historikerkommission initiiert, die 2008 über Beschluss der Außenminister Ursula Plassnik und Sergej Lawrow gegründet wurde und seither zahlreiche Meilensteine in der Erforschung der beiderseitigen Beziehungen gesetzt hat. Prof. Stefan Karner wird in der kommenden Woche dem Jubilar persönlich in Moskau die besten Wünsche der Kommission und des Instituts überbringen und ein Geschenk überreichen.

Die österreichisch-russische Historikerkommission und das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung danken Herrn Professor Tschubarjan für die langjährige gute und vertrauensvolle wissenschaftliche Zusammenarbeit und wünschen ihm weiterhin die ihn so besonders auszeichnende Energie, Erfolge in seiner Tätigkeit und viel Gesundheit!